ÜBER UNS

“Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären.“ 
Friedrich Nietzsche

Einen ureigenen und von Grund auf aufrichtigen Weg zu gehen, einen Weg, der vermeintliche Grenzen überwinden will – das ist das Motto des Chaos String Quartets. Die vier Quartettmitglieder Susanne Schäffer, Eszter Kruchió, Sara Marzadori und Bas Jongen sehen das Chaos als die „Urform alles Kreativen“, wodurch Kunst, Wissenschaft und Philosophie zu einem Gesamtkunstwerk verbunden werden können.

Als Gewinner des 2. Preises und 3 Sonderpreisen beim Bartók World Competition 2021 war das junge Ensemble bisher u. A. bei dem Davos Festival, Ravenna Festival, Gent Festival van Vlaanderen, Beethoven Frühling Baden, Podium Festival Mödling, SteirischeKammermusikfestival, isa Festival, Musethica Zaragoza, Festival del Quartetto Firenze sowie Wien Modern zu hören

Bei dem 65. Chamber Music Campus der Jeunesses Musicales International wurden die vier MusikerInnen mit dem Preis für das vielversprechendste Newcomer Ensemble 2020 ausgezeichnet, verbunden mit einer Einladung zum Heidelberger Streichquartettfest 2022. Im selbeen Jahr gewannen sie den XI. Premio Rimbotti in Italien.

Neben der Arbeit mit ihrem Mentor Prof. Johannes Meissl in Wien erhielt das Quartett weitere wichtige künstlerische Impulse von Eberhard Feltz, Patrick Jüdt, Vera Martínez Mehner, Heime Müller, András Keller, Clive Brown, Hatto Beyerle, Hariolf Schlichtig, Rainer Schmidt und Oliver Wille. Seit Oktober 2019 studiert das Quartett im Studiengang ECMAster (European Chamber Music Master) und ist Mitglied des Netzwerks Le Dimore del Quartetto. 

Außerdem hatte das Quartett die Möglichkeit zusammen mit dem Komponisten  Helmut Lachenmann sein 2. Streichquartett „Reigen seliger Geister“ zu erarbeiten.

Das Ensemble bemüht sich, gerade in Zeiten der Pandemie durch Live-Streams und Online-Formate ihr Publikum zu bereichern. So enstanden Kooperationen mit dem MuTh und dem Collegium Hungaricum in Wien.

In der Saison 2020/21 sind die vier jungen MusikerInnen in der Schweiz, Italien, Deutschland, Österreich, Ungarn und den Niederlanden zu hören.

DAS QUARTETT

SUSANNE SCHÄFFER

VIOLINE
Die deutsch-ungarisch-stämmige Geigerin Susanne Schäffer wurde in Stuttgart geboren und studierte u. a. bei Felix Andrievsky in London und Dora Schwarzberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie mit Auszeichnung graduierte. Derzeit studiert sie Kammermusik bei Johannes Meissl in Wien. Weitere musikalische Mentoren sind Hatto Beyerle, Gerhard Schulz, Ferenc Rados und Steven Isserlis. 
Susanne Schäffer ist mehrfache Preisträgerin internationaler Musikwettbewerbe und konzertierte in zahlreichen Ländern Europas ebenso wie in Japan, Israel, den USA und Venezuela.
Bei Festspielen wie dem isaFestival, dem Pablo Casals Festival und dem International Musicians Seminar (IMS) Prussia Cove ist sie ein gern gesehener Gast; darüber hinaus trat sie auch in Fernsehen und Rundfunk auf und ist auf mehreren CD-Einspielungen zu hören. 

ESZTER KRUCHIÓ

VIOLINE
Die ungarische Geigerin Eszter Kruchió wuchs in Wien auf und erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Nach Studien bei Ernst Kovacic in Wien und Tanja Becker-Bender in Hamburg absolviert sie aktuell das Konzertexamen in Hannover in der Klasse von Ulf Schneider. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie von Oliver Wille, Eberhard Feltz, Ralf Gothóni, Rita Wagner, Ferenc Rados und Péter Eötvös.
Als Preisträgerin von nationalen und internationalen Wettbewerben war Eszter bereits mit Musikern wie Thomas Riebl, Tanja Becker-Bender, Péter Nagy, István Várdai und Claudio Martínez-Mehner zu hören, sowie mit den Quartetten Castalian, Berlin-Tokyo und Van Kuijk. Sie is regelmäßige Stipendiatin von Festivals und Musikakademien wie den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, Encuentro de Santander, Davos Festival- Young Artists in Concerts und IMS Prussia Cove.
Derzeit spielt Eszter auf einer Violine von Stefan-Peter Greiner, eine großzügige private Leihgabe.

SARA MARZADORI

VIOLA
Die italienische Kammer- und Orchestermusikerin Sara Marzadori studierte bei Antonello Farulli in Bologna, Thomas Riebl in Salzburg und schloss im Sommer 2017 ihr Masterstudium ab am Mozarteum Salzburg in den Klassen von William Coleman und Veronika Hagen.
Mit 15 Jahren wurde sie Akademistin des Orchestra Mozart mit dem sie später auch als ordentliches Mitglied unter der Leitung von Claudio Abbado spielte. Zusätzlich war sie Mitglied des EUYO, der Gustav Mahler Academy, sowie der Luzern Festival Academy.
Im Kammermusikbereich studierte Sara bei Walter Levin und Oliver Wille in Basel und Hannover und erhielt weiteren Unterricht auf Meisterkurse von Bruno Giuranna und Kim Kashkashian.
Sara Marzadori ist Preisträgerin mehrere Musikwettbewerbe und konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Orchester Leonore, Spira Mirabilis und der Haydn Philharmonie.

BAS JONGEN

VIOLONCELLO
Der in den Niederlanden geborene Cellist Bas Jongen studierte in Amsterdam und Zagreb sowie bei Reinhard Latzko an der MDW in Wien. In 2017 absolvierte er sein Master-Studium bei Torleif Thedéen an der Königlichen Hochschule für Musik in Stockholm. Zusätzlich hat er ein großes Interesse in der Wissenschaft, und studiert derzeit Natural Sciences (Physics) an der Open University.
Außerdem erhielt er weitere musikalische Inspirationen von Musikern wie Heinrich Schiff, Frans Helmerson, Anner Bijlsma, sowie Johannes Meissl, Andras Keller und Miguel da Silva.
Jongen ist Preisträger internationaler Musikwettbewerbe und zahlreiche Tourneen führten ihn durch ganz Europa, Asien, in die USA, Brasilien sowie Australien.
Bas Jongen spielt ein Instrument von Hendrick Jacobs (Amsterdam, um 1690), welches ihm vom Niederländischen Nationalen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung gestellt wurde.

ANSTEHENDE KONZERTE

january

29jan15:00Budapest, UngarnBartók Radio15:00 MTVA, Sára Sándor Saal, Budapest

GALERIE

HÖREN. SEHEN. ENTDECKEN.

REPERTOIRE 2021-2022

J. S. BACH
Kunst der Fuge, BWV 1080
Das Wohltemperierte Klavier (Auswahl)
B. BARTÓK
Streichquartett Nr. 4
L. van BEETHOVEN
Streichquartett in e-moll, Op. 59, Nr. 2
Streichquartett in B-Dur, Op. 130
Grosse Fuge, Op. 133
H. BOSMANS
Streichquartett (1927)
C. DEBUSSY
Streichquartett in g-moll, Op.10
J. HAYDN
Streichquartett in f-moll, Op. 20, Nr. 5
Streichquartett in F-Dur, Op. 77, Nr. 2
H. LACHENMANN
Streichquartett Nr. 2 „Reigen seliger Geister“
Gy. LIGETI
Streichquartett Nr. 1 „Metamorphoses nocturnes“
F. MENDELSSOHN
Streichquartett Nr. 2 in a-moll, Op. 13
W. A. MOZART
Streichquartett Nr. 20 in D-Dur, KV. 499 „Hoffmeister“
K. SAARIAHO
„Terra memoria“ (2006)
F. SCHUBERT
„Quartettsatz“ in c-moll, D 703
C. SHAW
„Entr’acte“ (2011)
R. SCHUMANN
Streichquartett in A-Dur, Op. 41, Nr. 3
A. WEBERN
5 Sätze, Op. 5

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